CharityDiözese ThièsBischof Jacques Sarr
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Freuen sich über die Partnerschaft ihrer Diözesen: der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick und Bischof Jaques Sarr.
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Nach kurzer, schwerer Krankheit ist am Dienstag, 18. Januar, Bischof Jacques Sarr (76) aus der Bamberger Partnerdiözese Thiès im Senegal verstorben. Zusammen mit dem Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat er im September 2007 die Partnerschaftserklärung der beiden Diözesen unterzeichnet. Bischof Jacques Sarr wurde 1964 zum Priester und 1987 zum zweiten Bischof der jungen Diözese Thiès geweiht. Bis zu seinem Tod war er das geistliche Oberhaupt von knapp 50 000 Katholiken. In der senegalesischen Bischofskonferenz zeichnete er für den interreligiösen Dialog mit der muslimischen Bevölkerungsmehrheit verantwortlich. Gemeinsam mit Erzbischof Schick und weiteren Vertretern aus der Erzdiözese Bamberg hat Bischof Sarr die Bistumspartnerschaft vorbereitet und weiter entwickelt. Bischof Jacques Sarr war seit 1986 im Amt und erst der zweite Oberhirte der jungen Diözese. Für die umfangreichen Aufgaben in seinem Bistum verfügte er nur über 140.000 Euro im Jahr. Zwei Drittel davon waren fremdfinanziert. Der Geldmangel hat auch zur Folge, dass das Einkommen der Priester deutlich unter dem seneglesischen Durchschnitt liegt. „Unsere Kirche ist nicht reich. Aber wir haben ein klares Profil. Wir sind wie eine Familie – wir beten gemeinsam und geben gemeinsam Zeugnis. Und wir sind sozial engagniert und ganz nahe an den Menschen – das haben wir den Muslimen voraus und auch vielen Christen in Europa.“
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